Eine Entschlackungskur für deine Facebook-Startseite

“Von Facebook hab ich mich in letzter Zeit sehr zurückgezogen, da mir die ganzen schlechten Nachrichten nicht gut tun.” So oder ähnlich hört oder liest man es öfters mal. In diesem Blogartikel möchte ich dir zeigen, wie du Facebook darauf trimmen kannst, dir nur das anzuzeigen, was dir wirklich gut tut.

Massenmedien oder alternative Medien: Inspiration sieht anders aus!

Viele Menschen wenden sich früher oder später von den Massenmedien ab, weil sie deren Nachrichten nicht mehr vertrauen können und weil sie die dahinterliegende Propaganda der großen Konzern-Industrien (Waffen, Pharma, Lebensmittel,…) erkennen.

Sie wünschen sich aus tiefsten Herzen einen humaneren Lebensstil mit vollkommen anderen ethischen Werten als sie durch unser konzernfreundliches Finanzsystem vermittelt werden könnten: Mitgefühl statt Ausgrenzung, Kooperation statt Hetze, nachhaltige Ressourcennutzung statt Wegwerf-Konsum, natürliche Heilung statt chemische Symptombekämpfung.

Einige landen dann bei den sogenannten “alternativen Medien” (KenFM, NachDenkSeiten, Alles Schall und Rauch, Rubikon,…) und konsumieren fortan eine andere Perspektive der täglichen Nachrichten – entweder direkt auf den jeweiligen Webseiten oder aber über bestimmte Facebook-Gruppen, in denen solche Beiträge veröffentlicht und geteilt werden.

Aus langjähriger eigener Erfahrung habe ich es inzwischen verstanden: Alternative Nachrichten bieten zwar eine deutlich andere Sichtweise auf die Geschehnisse in dieser Welt, aber fast immer handelt es sich dabei weiterhin um schlechte Nachrichten.

Schlechte Nachrichten erzeugen miese Gefühle: Traurigkeit, Wut, Ärger, Fassungslosigkeit, Hilflosigkeit,… Und miese Gefühle rauben unsere Energie und unsere Inspiration – die wir ganz dringend brauchen, wenn wir uns (und die Welt um uns herum) weiter entwickeln möchten.

Wenn du ständig von negativen Nachrichten heruntergezogen wirst, kannst du dein höchstes Potential nie richtig ausleben.

Deine Facebook-Startseite als Spiegel deiner Interessen

In den meisten Fällen spiegelt unsere persönliche Facebook-Startseite ziemlich genau wider, womit wir uns gerne beschäftigen. Schließlich wurde die Technologie von Facebook genau darauf getrimmt. Denn wenn dir dort vor allem gezeigt wird, was du sehen möchtest, verbringst du auch mehr Zeit mit diesem Medium – und kannst entsprechend auch mehr Werbung konsumieren (was letztlich das Ziel von Facebook ist).

Die Frage ist, ob du wirklich jeden Tag aufs Neue über eine vermeintliche Muslimisierung der Gesellschaft, krankmachende Chemtrails, Gesundheitsschäden durch 5G oder andere angstbesetzte Themen „informiert“ werden möchtest.

Negativnachrichten können eine sehr starke Suchtwirkung auf uns haben. Durch den ständigen Konsum vergessen wir ganz allmählich, mit welchen Themen wir uns eigentlich viel lieber beschäftigen möchten.

Darum beginnt unsere Facebook-Entschlackungskur mit diesen Fragen:

  • Was möchtest du in deinem persönlichen Leben oder in deinem direkten Umfeld verbessern?
  • Welche Informationen, Inspirationen oder persönliche Kontakte benötigst du dazu?

Manche wünschen sich, ihre Selbstliebe und damit auch ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Andere würden gerne ihre eigenen inneren Prozesse in kreativer Kunst ausdrücken. Wieder andere suchen alternative Heilmethoden, um sich selbst oder anderen Menschen besser helfen zu können.

Außerdem wollen wohl die meisten von uns hin und wieder mitbekommen, was Freunde und Familie gerade so beschäftigt.

Wie du deine Facebook-Startseite anpassen kannst

Mit unseren abgesteckten Zielen können wir uns im nächsten Schritt auf unsere persönliche Facebook-Startseite wagen. Sieh dir einmal die ersten 3-5 Beiträge dort an. Was wird dir dort angezeigt?

Inspiriert es dich? Bringt es dich weiter? Erfüllt es dich mit Heiterkeit und Freude oder wird dir vielleicht ganz warm ums Herz? Oder aber zieht es dich herunter, weil es dich in eine miese Stimmung bringt?

Entscheide dich, ob du zukünftig noch mehr von diesen Facebook-Beiträgen sehen möchtest. Lautet deine Antwort: JA… dann klicke “Gefällt mir” oder (noch effektiver) schreibe einen Kommentar unter diese Beiträge.

Facebook wird dir dann in den nächsten Tagen noch mehr solcher Beiträge zeigen, zum Beispiel aus den gleichen (oder ähnlichen) Facebook-Gruppen, -Seiten oder von ähnlich gestimmten Facebook-Freunden.

Lautet deine Antwort: NEIN, dann widerstehe besser dem Drang, auf diesen Beitrag zu reagieren. Klicke kein “Gefällt mir” und auch kein Emotikon für “traurig” oder “wütend”. Und schreibe auf gar keinen Fall einen Kommentar. Es sei denn, du wünschst dir mehr von diesen und ähnlichen Beiträgen.

Dem Facebook-Algorhythmus ist es nämlich völlig egal, aus welchem Grund du einen Kommentar schreibst oder welches Emotikon du auswählst. Er ist lediglich darauf programmiert, dir mehr von solchen Beiträgen anzuzeigen, mit denen du aller Wahrscheinlichkeit nach am meisten interagieren wirst.

Eine weitere Möglichkeit, deine Facebook-Startseite zu entschlacken bietet sich dir mit einem Klick auf die drei Punkte rechts oben an jedem Beitrag. Je nachdem, ob der Beitrag von einer Seite oder einer Person veröffentlicht wurde, hast du dann die Wahl zwischen:

  • “Beitrag verbergen – Weniger Beiträge wie diesen anzeigen”
  • “ABSENDERNAME 30 Tage auf Snooze schalten – Beiträge vorübergehend nicht anzeigen”
  • “Alles von SEITENNAME verbergen – Beiträge von dieser Seite nicht mehr anzeigen”
  • “ABSENDER nicht mehr abonnieren – Beiträge nicht mehr anzeigen, aber befreundet bleiben”

Wenn du die Beiträge auf deiner Startseite mit Hilfe dieser Menüpunkte regelmäßig durchgehst, wirst du schon bald eine völlig andere Auswahl sehen können.

Es sind nicht genug inspirative Beiträge dabei? Dann halte einmal ganz bewusst Ausschau, welchen Facebook-Gruppen oder Facebook-Seiten du folgen könntest, um mehr von dem zu sehen, was dich innerlich weiterbringt.

Im gleichen Zuge möchtest du vielleicht ja auch aus einigen Gruppen austreten, die dir bislang nichts als Schmerz und Miesepeterlaune beschehrt haben.

In wieweit du auf Facebook ausschließlich positive und inspirierende Beiträge und Nachrichten sehen möchtest, oder ob du für eine ausgewogene Würzung immer auch ein paar Negativnachrichten benötigst (in kleinen Dosen können diese manchmal ja auch dabei helfen, eine Veränderung zu suchen), das musst du für dich selbst entscheiden.

Laut Positiver Psychologie braucht konstruktives Leben und Arbeiten mindestens ein 3:1-Verhältnis von positiven Gefühlen zu negativen Gefühlen. Am besten ist sogar 5:1 oder 6:1. Der kleinere Anteil an negativen Eindrücken hilft uns dabei, unseren Kurs zu überprüfen und nachzujustieren.

Wie viele positive und wie viele negative Nachrichten möchtest du täglich sehen? Es ist empfehlenswert, wenn du dazu eine eigene Entscheidung triffst und dann den Algorhythmus von Facebook ganz bewusst für deine persönlichen Vorstellungen nutzt. Gib die Verantwortung für deine tägliche Informationsflut nicht an einen Großkonzern ab!

Oder: Ignoriere die Startseite einfach…

Wenn es dir zuviel Arbeit macht, deine Facebook-Startseite ganz auf die persönlichen Wünsche zu trainieren, dann probiere eine ganz andere Methode: Ignoriere deine persönliche Startseite einfach völlig.

Mache es stattdessen zur Gewohnheit, immer ganz gezielt die Gruppen und Seiten anzusteuern, von denen du dir die meiste Inspiration und Hilfe für dein Leben erhoffst. Gehe direkt auf die Seiten deiner Freunde. Interagiere auch hier immer nur mit solchen Beiträgen, die dich persönlich weiterbringen.

Nutze dann in Zukunft das Symbol “Benachrichtigungen” rechts oben auf der Facebook-Menüzeile, um den für dich wichtigen Unterhaltungen zu folgen. An den meisten Tagen ist dies auch meine eigene, persönliche Umgangsweise mit Facebook. Denn die bewusste Nutzung unserer Lebenszeit ist wahrscheinlich das wichtigste Kapital in unserem Leben…


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