Wir heilen unsere Chakren (4): Herzchakra

Position: In der Mitte der Brust – es strahlt bis zum Brustbein und bis zum Hals aus.
Farbe: Grün
Name in Sanskrit: Anahata („unverletzt“)
Themen: Selbstliebe, bedingungslose Liebe, Mitgefühl, Vergebung, Akzeptanz, Schönheit, Freude, innerer Frieden, Geben und Nehmen, Beziehungen, Integration, Verbundenheit
Negative Themen: Co-Abhängigkeit, Eifersucht, Neid, fehlendes Mitgefühl, Intoleranz, Einsamkeit, Schüchternheit, Bitterkeit


Der Name des Herzchakras in Sanskrit (Anahata = „unverletzt“) zeigt uns seine Bedeutung: Es ist dieser tiefe innere Ort in uns, wo vergangene Erfahrungen und Missstände uns nicht schaden können. Ein Ort, an dem wir perfekten inneren Frieden mit uns und mit der Welt erfahren können.

Mit einem ausgeglichenen und geöffneten Herzchakra kannst du auf natürliche Weise Liebe und Mitgefühl für dich selbst und gleichermaßen auch für andere Menschen empfinden und dabei verstehen, dass wir niemanden verändern müssen, sondern dass es möglich ist, sie so zu lieben wie sie sind.

Fühlst du dich oft verbunden mit allem was dich umgibt? Kannst du die innere Schönheit in allen Dingen sehen und spüren? Hast du eine ausgewogene und gesunde Beziehung mit deinem Partner oder mit anderen Menschen, die dir nahe stehen? Dies sind klare Anzeichen für ein ausgeglichenes viertes Chakra.

Das Herzchakra ist auch die Brücke zwischen unseren weltlichen und spirituellen Kräften, zwischen den unteren und den oberen Chakren. Mit diesem Chakra können wir die Energien der unteren Chakren harmonisch integrieren und sie für höhere Bestrebungen nutzen.

Wenn dein Herzchakra überaktiv ist

Ein zu großes Herz? Gibt es das? Für viele Menschen kann es tatsächlich zum Problem werden. Wer beispielsweise seine persönlichen Grenzen nicht spürt und stets die Bedürfnisse und Wünsche von anderen Menschen vorzieht, diese mit allen Kräften erfüllen möchte und sich dabei selbst nicht wichtig genug nimmt, der hat den schwierigen Balanceakt zwischen Selbstliebe und Liebe für andere noch nicht gemeistert.

Diese Menschen (die bevorzugt in helfenden Berufen arbeiten: als Krankenschwester, Altenpfleger, Betreuer, usw.) können schnell in eine Opferrolle fallen. Sie sind besonders anfällig für Burnout, Depression, oder aber sie leiden unter ständigem Energiemangel, weil sie den Großteil ihrer Energien für andere bereitstellen und sich nicht genug um sich selbst kümmern.

Dabei kannst du anderen Menschen noch viel besser helfen, wenn du dich selbst annehmen und bedingungslos lieben kannst. Wenn du dafür sorgst, dass es dir so richtig gut geht, dann hast du auch automatisch genügend Liebe und Energie für andere. Fehlende Selbstliebe kann auch ein Thema sein, wenn du zu hohe Anforderungen an andere Menschen stellst, insbesondere an deinen Partner oder Familienmitglieder.

Körperlich kann sich ein überaktives Herzchakra auch schonmal als schnelles Herzklopfen oder Sodbrennen bemerkbar machen.

Ist dein Herzchakra verschlossen?

Das Leben kann uns manchmal ganz schön mitnehmen: Durch emotionale Verletzungen, Enttäuschungen oder unverarbeitete Trennungen von früheren Partnern verschließen wir unser Herz(chakra). Wie „igeln“ uns ein und bauen hohe Mauern um uns herum. Das ist eine ganz normale Schutzreaktion auf die Widrigkeiten des Lebens. Schließlich wollen wir nicht weiter verletzt werden und suchen mit unserem Rückzug eine vermeintliche emotionale Sicherheit.

Für eine kurze Zeit kann dies auch gut und gesund für uns sein – auf lange Sicht jedoch müssen wir selbst nach den schlimmsten Erfahrungen irgendwann lernen, unser Herz wieder zu öffnen. Mit einem dauerhaft verschlossenen Herzchakra wird unser Leben nicht nur ziemlich mies, wir werden zudem auch anfällig für Herz-, und Kreislauf- sowie Lungenkrankheiten oder auch für Probleme mit der Thymusdrüse.

Manche Menschen mit einem verschlossenen Herzchakra empfinden häufig übertriebene Eifersucht oder sie haben Angst vor Nähe und wahrer Intimität. Andere nehmen oft eine vorschnelle Abwehrhaltung ein oder sie sind ständig auf die Zustimmung und Aufmerksamkeit anderer Menschen angewiesen und versuchen dann, es jedem Recht zu machen.

Wieder anderen fehlt das Mitgefühl für andere Menschen, oder sie fühlen sich isoliert und einsam. Bei manchen äußert sich das verschlossene Herz in einer übertriebenen Kritik an anderen oder an sich selbst. Vielleicht fühlst du dich aber auch einfach nur verschlossen und ziehst dich aus Freundschaften und Beziehungen zurück?

Wie du dein Herzchakra heilst

Sein Herz öffnen zu können ist ein wunderschönes Erlebnis. Und als allererstes solltest du dein Herz für dich selbst öffnen! Liebe dich selbst so, wie du gerne von anderen geliebt werden möchtest. Tue dir jeden Tag etwas Gutes, kümmere dich gut um dich – behandele dich selbst so, wie du auch gerne von anderen behandelt werden möchtest.

Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Vielleicht kann dir meine Selbstliebe-App oder mein Buch zum Thema dabei helfen? Vielleicht möchtest du dir auch eine persönliche Auszeit nehmen, um dich eine Zeitlang ganz auf dich zu besinnen.

Ein sehr effektiver Weg zu mehr Selbstliebe geht über die Dankbarkeit. Lege dir ein Dankbarkeitstagebuch an und lies meinen Blog-Artikel „Innere Dankbarkeit verändert alles in deinem Leben!„.

Wenn du zuerst deine Selbstliebe entwickelst, kannst du die dadurch empfundene Liebe anschließend auch an andere Menschen weitergeben, und zwar ohne dass du dich ausgelaugt oder ausgenutzt fühlst.

Wenn dein Herzchakra durch zu viel Negativität und Angst verschlossen ist (zum Beispiel aufgrund einer ständigen Berieselung mit krankmachenden Negativ-Nachrichten), dann halte in den nächsten Tagen und Wochen einen gebührenden Abstand zu diesen Einflüssen. Suche dir stattdessen Nachrichten und Einflüsse, die dich inspirieren und aufbauen, die dir angenehme Gefühle und Kraft schenken!

Verabschiede dich ganz bewusst von den Dingen und Perspektiven, die dir nicht gut tun und ziehe stattdessen in dein Leben, was dir Kraft und Energie gibt.

Dem Herzchakra wird die Farbe Grün zugeordnet. Es ist sicher kein Zufall, dass wir in der Natur so viel Grün vorfinden. Darum kann ein Spaziergang im Grünen auch so herzerfrischend und belebend für uns sein! Trinke morgens drei Gläser Grünen Smoothie, entscheide dich für grünen Tee statt Kaffee und finde weitere Möglichkeiten, wie du dich in deinem Leben mit noch mehr Grünem umgeben kannst.

Finde heraus, welche Art von Schönheit dich in deinem Leben am meisten inspiriert: in der Natur, in der Kunst oder in anderen Menschen? Umgebe dich ganz bewusst mit mehr davon und erlebe diese Schönheit aus deinem tiefen Inneren heraus.

Da das Herzchakra eine wichtige energetische Verbindungsstelle darstellt, schaue dir auch deine unteren drei Chakren ganz genau an: Nur, wenn du diese ausreichend heilen und harmonisieren kannst, wirst du dein Herzchakra weit öffnen können. Lies dazu auch meine Artikel zum Wurzelchakra, zum Sakralchakra und zum Solarplexus-Chakra.

Atme durch dein Herz, so oft es geht! Du kannst dies zum Beispiel während des Autofahrens oder in der Warteschlange an der Kasse üben.

Bringe Geben und Nehmen in Einklang: Wenn du gewohnt bist, viel zu geben, dann konzentriere dich mal eine Weile lang auf das Nehmen. Oder andersherum, wenn du besonders viel von anderen nimmst, dann versuche mehr zu Geben.

Und schließlich, lerne und übe die wunderbare Heil- und Energietechnik Universal Energy Creations – die Grundtechnik gebe ich kostenlos an dich weiter. Mit dieser Technik kannst du deine inneren Energieflüsse täglich harmonisieren und stärken.


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