Wie du dich von alten, negativen Glaubenssätzen befreist

Dein Glaube versetzt Berge – und leider gilt das auch im negativen Sinne! Wir alle eignen uns im Laufe des Lebens einschränkende Glaubenssätze an, die dann fortan tief in unserem Inneren wichtige Entscheidungen für uns treffen. Das besonders Tückische daran: Meistens merken wir noch nicht einmal, dass wir von solch einem alten Glaubenssatz regiert werden!

Warum werden wir von Glaubenssätzen bestimmt?

Unser Gehirn bekommt im Laufe des Tages viel zu tun bei all den Entscheidungen, die wir treffen, all den Dingen, die wir planen (und vielleicht auch wegen der Sorgen, die wir uns machen). Um Energie zu sparen, gibt es automatisch ablaufende Programme in uns. Sie sind tief in unserem Unterbewusstsein gespeichert und verrichten dort ihr Werk, ohne dass du dich weiter um sie kümmern müsstest.

Manche dieser Glaubenssätze sind durchaus hilfreich und wir können froh sein, dass wir nicht ständig die gleiche Entscheidung nochmals und nochmals treffen müssen. Andere Glaubenssätze waren vielleicht früher einmal hilfreich. In einer ganz bestimmten Situation versprachen sie eine schnelle Lösung. Doch jetzt merkst du, sie können dich auch erheblich in deiner persönlichen Entwicklung behindern!

Welche typischen, negativen Glaubenssätze gibt es?

Wahrscheinlich gibt es so viele verschiedene negative Glaubenssätze, wie es Menschen auf der Welt gibt. Oder sogar noch viel mehr. Einige von ihnen tauchen bei sehr vielen Personen auf, weil sie zum Beispiel in Form von Sprüchen oder falschen Sprichwörtern weitergegeben wurden und sich durch die Wiederholung bei uns regelrecht „eingebrannt“ haben.

Hier sind einige bekannte und wirklich gut ausgesuchte Glaubenssätze: Das Leben ist hart und ungerecht. Mein Geld muss ich hart erarbeiten. Die Welt ist schlecht. Ich schaffe das nicht. Ich bin zu alt dafür. Es ist nicht genug für alle da. Wir können Glück außerhalb von uns finden. Ich existiere getrennt von allen anderen. Ich habe nie genug Zeit. Ich bin nicht genug. (Quelle)

Schon beim Schreiben dieser Glaubenssätze merke ich, wie meine Energie heruntergezogen wird. Geht es dir beim Lesen auch so? Bei welchen dieser zehn Glaubenssätze spürst du eine innere Verbindung, welche von ihnen werkeln vielleicht auch in deinem Unterbewusstsein und hindern dich daran, das Positive und Gute sehen zu können?

Kannst du noch ein paar mehr dieser typischen negativen Glaubenssätze vertragen? Dann schaue mal, wie du mit diesen hier resonierst:

Freu Dich nicht zu früh! Ich muss es allein schaffen, keiner hilft mir! Alle Männer wollen nur das Eine. Andere werden immer bevorzugt. Autorität gibt Sicherheit. Chaos und Unordnung haben etwas Belebendes: Wer Strukturen will, hat Angst zu leben. Das Leben ist ein ewiger Kampf. Die Ehrlichen sind die Dummen. Die Leidenschaft nimmt mit der Zeit ab. Frauen können nicht sachlich bleiben. Geld macht arrogant. Glück ist nur ein flüchtiger Augenblick. Ich bin nicht liebenswert. Ich habe eben kein Glück. Ich werde immer enttäuscht, wenn ich mich auf etwas freue. Dir wird nichts geschenkt! Sex ist schmutzig. Zeige nie Dein wahres Gesicht. Wenn man Nähe zuläßt, wird man verletzt! (Quelle)

Puh, das reicht jetzt aber mit all dieser geballten Negativität. Aber so wird dir sicherlich klar, dass solche eingespeicherten Sätze nicht besonders hilfreich für deine Weiterentwicklung sein können, oder?

Wie du dich befreist

Wenn du einen negativen Glaubenssatz gefunden hast, von dem du dich befreien möchtest, solltest du dir als erstes Klarheit darüber verschaffen, welcher falsche Glaube über dich bestimmt. Das Aufschreiben auf ein Blatt Papier (oder in dein Tagebuch) hilft dabei. Damit sich dieser Satz nicht noch weiter in dein Unterbewusstsein einbrennt, schreibe am besten drei große Fragezeichen dahinter. Dies dient dir als Symbol und Erinnerung, dass du diesen Glaubenssatz hinterfragen willst.

Als nächstes solltest du dir absolut sicher sein, dass du den Glaubenssatz auch wirklich loslassen möchtest. Bist du wirklich bereit dazu?

Dieser Schritt klingt vielleicht nach überflüssigem Beiwerk. Aber so manches altes Gedankenmuster hat dir in der Vergangenheit auch Stabilität und Ordnung verschafft. Es war zwar nur eine imaginierte Stabilität und eine Ordnung, die auf viel zu grober Vereinfachung beruhte, aber dennoch war es mit Sicherheit auch ziemlich bequem für dich, dieses automatische Muster in dir installiert zu haben.

Erst, wenn du auch wirklich zum Loslassen bereit bist, kannst du damit beginnen, den alten Glaubenssatz kritisch zu hinterfragen. Das geht sehr gut mit den vier berühmten Fragen von Byron Katie („The Work“): Ist es wahr? Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? Wer wärst du ohne den Gedanken?

Noch besser wirkt eine energetische Befreiung!

Zur oben beschriebenen Methode gibt es viele ähnliche Varianten. Sie haben meistens eine Gemeinsamkeit: Du arbeitest hier nur auf der mentalen Ebene. Mit deinem Gehirn versuchst du zu verstehen, warum du diesem Glaubenssatz so lange gefolgt bist und dass es sich doch besser ohne diesen leben würde. Ein bisschen hilft das ja auch. 🙂

Eine weitaus tiefergehende Befreiung können wir erfahren, wenn wir negative Glaubenssätze nicht nur mental, sondern auch energetisch auflösen. Hierzu habe ich eine gesonderte H&C Anwendung entwickelt. Mit dieser Übung (eine Variation der Healer and Creator Grundtechnik) bringst du die mit dem Glaubenssatz verknüpften Energien aus deinem tiefen Inneren nach oben und ins Licht.

Dabei offerierst du deinen beschränkenden Glauben – und erfährst einen Moment später auf intuitive Weise die Wahrheit über das, woran du früher geglaubt hast. Im letzten Schritt lässt du deinen Glaubenssatz dann endgültig los.

Diese und noch weitere speziellen H&C Anwendungen kannst du in meinen H&C Online-Workshops lernen.


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