Spiritualität ohne Sex ist eine Lüge

Hinter dieser provokanten Überschrift verbirgt sich eine traurige Wahrheit: Die großen Weltreligionen und damit auch unsere soziale Umgebung haben uns eingetrichtert, dass Spiritualität und Sexualität nichts miteinander zu tun hätten.

Zum Beten geht man in die Kirche (oder in den Tempel oder Ashram). Sex hat man am besten im Dunkeln und spricht lieber nicht öffentlich darüber. Gut, ein bisschen hat sich die Einstellung der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten dazu schon gelockert. 

Aber Sex und Spiritualität, wie lässt sich das miteinander vereinen?

Fragen wir doch mal anders: Warum sollten wir diese zwei Bereiche eigentlich so fein säuberlich voneinander trennen?

Als junger Yogi habe ich einige Jahre lang in einer spirituellen Gemeinschaft gelebt und dort sehr viel meditiert, oft bis zu drei Stunden täglich. Wenn während der Meditation ein sexueller Gedanke aufkam, versuchte ich ihn zu verdrängen. Oder ich beendete meine Meditation.

Es sollte viele Jahre dauern, bis ich verstand, dass Sexualität die primäre energetische Kraft in diesem Universum ist. 

Denn alles Erschaffene basiert auf dem Energiefluss zwischen den Polen des Yin (die weibliche Kraft) und des Yang (die männliche Kraft). 

Diese beiden Pole streben nach Vereinigung. Und genau dieser Wunsch zum Ganzsein (der tief in unserem Sein verankert ist), lässt ein Spannungsfeld zwischen den beiden Gegensätzen entstehen. 

Es ist ein ununterbrochener Fluss von Energie. Der elektrische Strom der energetischen Welt. Eine mächtige Kraft, die du für deine spirituelle Entwicklung und Heilung nutzen kannst.

In unserem Energiekörper fließt nur eine Sorte von Energie. Wir können sie Universelle Lebensenergie, Prana oder Qi nennen, doch es bleibt immer die gleiche Energie. Und die ist sexuell, denn sie ist wie beim elektrischen Strom einer Batterie polarisiert. Das Verbindenwollen beider Pole bringt die Energie zum Fließen.

Im Sanskrit heißen die wichtigsten Energiekanäle in unserem Körper Ida (weiblich) und Pingala (männlich), im chinesischen Tao werden sie Mondkanal (oder: Wasserkanal) und Sonnenkanal (oder: Feuerkanal) genannt.

Auch bei der Healer & Creator Energiefluss-Übung arbeiten wir mit zwei Polaritäten: Mit dem Einatmen ziehen wie die Energien in unserem Inneren nach oben und mit dem Ausatmen verteilen wir die Energien in unserem persönlichen Energiefeld. 

Egal, wie du diesen Energiefluss benennen willst: Wir arbeiten hier mit sexuellen Energien, mit dem natürlichen Fluss zwischen Yin und Yang. Wenn du Healer & Creator praktizierst, dann nutzt du damit bereits die mächtigste Kraft in diesem Universum, die Basis von allem was ist: kosmische, sexuelle Energie.

Du kannst diesen Energiefluss zwischen den beiden gegensätzlichen Polen bewusst für dich nutzen und in deinem Inneren zirkulieren lassen, dich von ihm nähren und heilen lassen. Du kannst mit ihm deine Chakren reinigen und harmonisieren. Du kannst die Kraft zum Erreichen deiner persönlichen Ziele oder für dein inneres Wachstum einsetzen. 

Mehr zu diesem Thema findest du in meinem neuen Buch: Glückselige Ekstase – Healer & Creator: Next Level.

 


 

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