Sollte ich immer Trost bieten, wenn jemand traurig ist?

Gestern haben Mina und ich sehr traurige Informationen erfahren. Es sieht so aus, als ob wir in einem vergangenen Leben ein schreckliches Drama zusammen erlebt haben.

Zuvor saßen wir lange Zeit zusammen auf dem Sofa, redeten und berührten uns und schrieben Ideen und Erkenntnisse auf. Aber diese besondere traurige Einsicht erhielten wir in einem kurzen Moment, als Mina gerade auf der Toilette war, nur durch ein Mandalatuch von mir getrennt. So konnten wir kommunizieren, aber wir konnten uns nicht umarmen und trösten.

Wir gingen dann beide durch einen intensiven inneren Heilprozess. Zuerst weinten wir, aber dann konnten wir die mit dieser Einsicht verbundenen Emotionen annehmen und sie dankbar loslassen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die innere Verarbeitung viel schwieriger gewesen wäre, wenn wir uns in dem Moment gegenseitig getröstet hätten. Der freie Fluss unserer Tränen wäre unterbrochen gewesen und die Energien hätten nicht richtig abfließen können.

Manchmal kann Trösten kontraproduktiv sein. Manchmal muss der andere einfach nur da sein, aber der Heilungsprozess muss möglicherweise alleine durchlaufen werden.


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