Zukünftige Menschen: 1. Technos

Ich glaube, es wird in Zukunft mindestens zwei Grundtypen von Menschen geben. Nennen wir sie ganz einfach mal die Technos und die Spiris.

Man kann ja von Elon Musk halten, was man will.

Manche finden ihn gut, andere glauben, dass er ein “schlechter” Mensch wäre, weil er mit seiner Firma SpaceX dazu beiträgt, dass in diesen Monaten und Jahren gerade tausende von Internet-Satelliten ins All befördert werden, die eine extrem starke Strahlung aussenden können, deren Wirkung auf menschliche oder tierische Organismen (insbesondere auch auf das menschliche Mikrobiom) noch gar nicht ausreichend getestet wurde.

Dies halte ich persönlich für äußerst bedenklich. Hunderte von Ärzte beschäftigen sich mit diesen berechtigten Zweifeln, doch sie werden derzeit leider kaum gehört.

Über Elon Musk lese ich gerade in der Wikipedia (23.05.2020):

“Musk bezeichnete 2020 die Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie als faschistisch, weil die Ausgangssperren nicht durch die Verfassung gedeckt seien, und die Freiheiten der Menschen in einer Weise beeinträchtigten, die schrecklich und falsch sei, und nicht der Grund, warum die Menschen nach Amerika gekommen sind und dieses Land aufgebaut haben.”

Wenn das wirklich seine ehrliche Meinung ist, dann finde ich solche Aussagen ja erstmal ziemlich gut und mutig.

Das ungelöste Problem mit KI und Kontrolle

Es gibt bereits perfekt selbstlernende Künstliche Intelligenz (zum Beispiel: Künstliche Intelligenz schlägt besten Schachcomputer der Welt) und sie wird stetig weiterentwickelt. Wahrscheinlich wird KI später sogar in der Cloud “leben”, wer weiß?

Bereits seit ein paar Jahren warnt Elon Musk vor den bislang ungeklärten Gefahren der Künstlichen Intelligenz. Auch Vladimir Putin sagte, KI komme mit kolossalen Möglichkeiten, aber auch mit Bedrohungen, die schwierig vorherzusagen seien. „Wer immer führend in dieser Sphäre wird, wird der Herrscher der Welt“.

Wir müssen uns vor allem mit der Kontrollmöglichkeit auseinandersetzen: Wieviel Einfluss wird die KI auf unser Leben nehmen dürfen?

Der legendäre Science Fiction– und Sachbuch-Autor Isaac Asimov war sicherlich einer der großen Visionäre seiner Zeit.

In den 90’ern schrieb er die von ihm so benannten Robotergesetze, die ich als einen sehr guten Vorschlag für die Spielregeln Künstlicher Intelligenz verstehe – so, als ob Asimov erahnt hat, dass die Menschheit eines Tages solche Gesetze und Regeln brauchen würde…

Hier die von Asimov entwickelten vier neuen Robotergesetze:

– Ein Roboter [also auch: KI] darf keinen Menschen verletzen.

– Ein Roboter [also auch: KI] ist verpflichtet, mit Menschen zusammenzuarbeiten, es sei denn, diese Zusammenarbeit stünde im Widerspruch zum Ersten Gesetz.

– Ein Roboter [also auch: KI] muss seine eigene Existenz schützen, solange er dadurch nicht in einen Konflikt mit dem Ersten Gesetz gerät.

– Ein Roboter [also auch: KI] hat die Freiheit zu tun, was er will, es sei denn, er würde dadurch gegen das Erste, Zweite oder Dritte Gesetz verstoßen.

Auch andersherum müssen wir uns die Frage stellen: Wieviel Einfluss werden wir als Menschen auf KI haben? Und wer wird diesen Einfluss und natürlich auch den Nutzen von KI haben, nur eine bestimmte Gruppe von Menschen? Eine Firma? Eine Regierung? Oder wir alle, also die Crowd, zum Beispiel durch Open Source Software in der Cloud?

Zurück zu Elon Musk. Er plant derzeit mit seinem jüngsten Unternehmen Neuralink, das menschliche Gehirn mit Computern zu verbinden.

Da zeitgleich auch die Künstliche Intelligenz weiterentwickelt wird, werden wir mit Hilfe von neuronalen Verbindungen über kurz oder lang auch einen direkten Draht zu derselben bekommen. Also im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich über superfeine Drähte, durch die Informationen zwischen unseren Gehirnzellen und implantierten Mikrochips ausgetauscht werden, die wiederum mit der Internet-Cloud verbunden sind.

Vielleicht werden wir mit solch einer Technologie in der Lage sein, einen fremdsprachigen Text simultan während des Lesens übersetzt zu bekommen. Man würde die Bedeutung der fremden Wörter auf gehirngerechte Weise sprachlich oder sogar bildlich vor seinen inneren Augen wahrnehmen können.

Auch eine Art technische Telepathie soll so eines Tages möglich sein, da sich mehrere Chipträger in Sekundenschnelle über das Internet gedanklich austauschen könnten, sozusagen ein Direktmessengerdienst von Gehirn zu Gehirn.

Menschen mit solchen implantierten neuronalen Chips wären Cyborgs. Oder Technos.

Wer sein Handy heutzutage beinahe jede zweite Minute nutzt, ist das eigentlich schon jetzt, nur mit dem Unterschied, dass das menschliche Gehirn bislang noch mit Hilfe eines vom physischen Körper getrennten Gegenstands mit dem Internet kommuniziert.

Wichtig für die Zukunft wäre, dass jeder Mensch vollkommen fair und frei entscheiden kann, ob er seinen Körper mit solch einer Technik und damit auch mit Künstlicher Intelligenz verbinden möchte oder nicht.

Die technische Religion: Simulationshypothese

Bereits Konrad Zuse, Bauingenieur und Erfinder des ersten funktionsfähigen Computers der Welt, stellte 1945/46 die Hypothese auf, dass das Universum als digitale Maschine verstanden werden kann. Später entwickelte der Philosoph Nick Bostrom die sogenannte Simulationshypothese, von der übrigens auch Elon Musk und viele andere Menschen überzeugt sind.

Der bekannte Kinofilm Matrix gab uns 1999 einen fantasievollen Einblick, wie so etwas aussehen könnte. Allerdings ging es im Film um die Kontrolle über die gesamte Menschheit mit Hilfe einer simulierten Welt.

Die Simulationshypothese geht philosophisch noch einen Schritt weiter und besagt, dass auch wir Menschen nur simuliert werden.

Ich glaube, das Verständnis für diese sicherlich bewusstseinserweiternde und schrankenbrechende Hypothese wird in den kommenden Jahren weiter wachsen und sehr viele Cyborgs und Technos der Zukunft werden Anhänger dieser neuen Religionsform.

Denn solange wir die Simulationshypothese nicht wissenschaftlich belegen können, bleibt sie weiterhin eine Frage des Glaubens. Dies meine ich in keinster Weise abwertend, denn sogar viele Aussagen der großen Weltreligionen und Philosophien sind durchaus mit ihr kompatibel.

Die Spirituellen (oder: Spiris) der Zukunft haben einen anderen Glauben. Sie gehen von einem lebendigen und liebevollen Bewusstsein aus, das alles durchdringt und uns selbst sowie unser gesamtes Universum ständig neu erschafft.

Hier geht’s zum zweiten Teil des Artikels.

 


 

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